Pressespiegel

 

 

 

Ausgabe: HAZ  Datum: 23.04.2007

Tränen nur an der Ziellinie

Nach dem Zieleinlauf gab es Tränen: Beim 800-Meter-Lauf der Kleinsten am Maschsee hatte Kilian Schweden (6) aus Seelze sich auf dem Kieselweg am Westufer ein blutiges Knie geholt – und trotzdem bis kurz vor Ende die Führung behalten. Doch dann zog Leon Langhans (8) aus der Wedemark auf den letzten Metern doch noch souverän vorbei, und das Elend bei Kilian war perfekt. Immerhin: Seine Schwester Svenja Schweden (6) rettete die Familienehre und erreichte als erstes Mädchen das Ziel. Ansonsten ging es beim dritten hannoverschen „Walking Day“ von Det’s Laufshop und der BKK Continental am Sonntag eher besinnlich zu. Rund 500 Läufer hatten sich für die bis zu zwölf Kilometer langen Strecken angemeldet.
Initiator Detlev Seeska (49) freute sich vor allem über das sonnig-warme Frühlingswetter. Polizeipräsident und Schirmherr Hans-Dieter Klosa (63) lobte die Teilnehmer: „Wer sich sportlich betätigt, ist gut aufgehoben in einer Gemeinschaft und macht der Polizei in der Regel keine Probleme“, sagte er. med

 

Ausgabe: HAZ  Datum: 23.04.2007

Guter Start: Leon Langhans (zweites Kind von rechts) gewann den Bambini-Lauf. Meding

 

 

 

Ausgabe: HAZ  Datum: 21.04.2007

Mehrere Hundert Jogger wollen am Sonntag beim „Hannover Walking Day“ gemeinsam den Maschsee umrunden. Denn der Laufsport liegt voll im Trend. Drei Hobbysportler zeigen die passenden Accessoires.

 

Ausgabe: HAZ  Datum: 21.04.2007

Schneller, besser, weiter

Von Vivien-Marie Drews
Mit Beginn der warmen Jahreszeit sieht man sie wieder: Scheinbar unermüdlich drehen die Jogger am Maschsee, in der Eilenriede, am Kanal oder an der Ihme ihre Runden. Es gibt die Gesundheitsbewussten, die dem erhöhten Blutdruck trotzen, die Entspannungsläufer und die Lauf-Junkies, die ohne ein paar Kilometer auf dem Tacho abends nicht einschlafen können.
Die Hersteller von Sportartikeln haben längst reagiert: Es gibt nicht nur maßgefertigte Laufschuhe mit allerlei technischen Details, sondern auch zahlreiche Jogger-Accessoires. Ohne angemessene Illumination etwa begibt sich Mario Blania (33) aus Ricklingen kaum noch auf die Piste. Mit der LED-Lampe am Kopf bahnt sich der drahtige angehende Sozialpädagoge oft erst spät abends seinen Weg entlang des zugewachsenen Maschsee-Westufers. „In der Dunkelheit sind die leichten LEDs ideal, um zu sehen und um gesehen zu werden – auch wenn es merkwürdig aussieht“, sagt Blania, der sich auf vier Zehn-Kilometer-Touren pro Woche „hervorragend entspannt“.
Zwar nicht ganz so auffällig, dafür aber brandneu unter den Lauf-Accessoires, ist der mitdenkende Schuh. Ein kleiner Chip in der Sohle misst Laufgeschwindigkeit und Zeit, zählt bewältigte Kilometer und verbrannte Kalorien. Auf Knopfdruck kann Lisa Finn (30) aus Hemmingen die Informationen über ihren MP3-Player abrufen. „Vor allem die freundliche Stimme, die mir nach jedem Kilometer gratuliert, will ich nicht mehr missen“, sagt die zierliche Physiotherapeutin. Dreimal in der Woche genießt sie jetzt auf ihren acht bis zehn Kilometer langen Strecken die virtuelle Begleitung. Einen Haken allerdings hat die Sache: Ihre cleveren Schuhe von Nike funktionieren nur in Verbindung mit einem i-Pod, bei anderen MP3-Playern schweigt die Stimme. Andere Hersteller bieten inzwischen aber ähnliche Systeme an, von denen einige sogar die Herzfrequenz messen. Ohne Knopf im Ohr sollten hingegen sportliche Eltern unterwegs sein – zumindest wenn der Nachwuchs dabei ist, findet Uwe Seeska (45). Wenn er seine Runden dreht, sitzt Sohn Joel (3) warm und sicher im superleichten Kinderwagen, der speziell für sportliche Familienausflüge entwickelt wurde und mit einer Hinterscheibenbremse ähnlich der eines Fahrrades ausgestattet ist. „Joel hat keine Lust, nur spazieren zu gehen. Er liebt die Geschwindkeit“, sagt der Hausmann, der in seinem Laufoutfit auch optisch leicht mit jungen Müttern mithält. Täglich sieht man die beiden nun im sanften Laufschritt von einem Spielplatz zum nächsten ziehen. „Das sind schon mal zehn Kilometer am Tag“, sagt Seeska. Das Schöne für Joel: Ganz egal, ob Papa sich auf der Strecke auch mal quält – die gute Federung des „Joggsters“ sorgt dafür, dass er in jedem Fall entspannt über die Ziellinie rollt.

 

Ausgabe: HAZ  Datum: 21.04.2007

Gut beleuchtet: LED-Träger Mario Blania.

 

 

Ausgabe: HAZ  Datum: 21.04.2007

Gut gefedert: Joel mag es, wenn Uwe Seeska Tempo macht.

 

 

Ausgabe: HAZ  Datum: 21.04.2007

Gut informiert: Lisa Finns Schuh misst das Tempo. Steiner (3)

 

 

 Erfahrungsbericht, TV Lohnde

2. Hannover WalkingDay:

Am 26. März waren wir mit einer kleinen Abordnung zum 2. Hannover Walking Day am Maschsee gemeldet. Unser Lauf sollte um 12.00 Uhr starten, um 10.00 Uhr haben wir noch zuhause gesessen und aus dem Fenster gestarrt: Bei fast schon sommerlichen 16 Grad regnete es junge Hunde.....Halbherzig sind wir dann gegen 11.00 Uhr Richtung Hannover gestartet . Doch je näher wir dem Maschsee kamen, desto mehr hellte sich der Himmel auf und beim Verlassen des Autos war es zum ersten Mal an diesem Tag trocken und so langsam kam auch die Sonne raus.
Und was dann folgte, war ein rundum gelungener Tag: Bei schönsten Frühlingswetter haben wir eine tolle Runde um den See gedreht. Alle liefen Superzeiten und diesmal ist auch niemand gestürzt (zumindest von uns Lohndern nicht...).
Aber noch begeisterter waren wir von dem tollen Rahmenprogramm: Bei der BKK Continental ließen wir unseren Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin messen (mit teilweise erstaunlichen Ergebnissen...), beim Sehtest wurden die Augen gecheckt und von der Firma Reebok haben wir unsere Füße ausmessen lassen, damit die nächsten Schuhe nicht wieder drücken.
15 Minuten vor dem Start begann dann die gemeinsame Aufwärmphase unter sehr fachkundlicher (und schnuckeliger) Anleitung. Bei fetziger Musik wurde sich mit tollen Übungen warmgemacht, von denen wir unbedingt einige in unser montägliches Training übernehmen müssen.
Bei der abschließenden Tombola-Verlosung verfehlte uns das Glück zwar ganz knapp, aber wir hätten ja eh nicht gewusst, wie ein IPod-MP3-Player funktioniert, oder?
Alles in allem eine tolle Veranstaltung, die wir sicherlich im nächsten Jahr wieder besuchen werden